Interessenverbund sächsischer MGH e.V.

 

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» Landesmodellprojekt "MGH im Kontext integrierter Sozialplanung gestartet

Projektbeschreibung

Der demografische und soziale Wandel stellt die Soziale Arbeit vor neue Herausforderungen, wobei es dabei nicht nur um die Aufrechterhaltung und Neujustierung der sozialen Infrastruktur, sondern auch um Beiträge zur Stärkung des generationalen und sozialen Zusammenhalts geht. Dieser Idee folgend arbeiten Mehrgenerationenhäuser (MGH) als intergenerative soziale Zentren, die am Gemeinwesen orientiert, multimodale Angebote erbringen. Ihre Leistungen liegen sowohl unterhalb der Leistungsverpflichtung als auch bezogen auf Leistungen, die sich aus den Vorschriften der Sozialgesetzbücher (z.B. SGB VIII oder XII) ergeben.

Zentrale Frage ist jedoch, wie ein Leistungssysteme übergreifender Ansatz langfristig gefördert und weiterentwickelt werden kann, dieser Frage nimmt sich das Entwicklungsprojekt „MGH im Kontext integrierter kommunaler Sozialplanung“ an. Ziel ist es mithin nicht nur, die MGH als eine zielgruppen- und generationenübergreifende Angebotsform künftig systematischer in kommunaler Sozialplanung zu verankern. Darüber hinaus soll durch das Projekt die Entwicklung von entsprechenden methodischen und konzeptionellen Ansätzen und deren Transfer in die Sozialplanung befördert und unterstützt werden. Die beteiligten MGH (Chemnitz, Görlitz, Rothenburg o./L., Zittau) werden Ihrerseits bei der regionalspezifischen Aufgabenkonkretisierung und Entwicklung der sich daraus ergebenen neuen Arbeitsansätze unterstützt.

Auftrag an das ISS

Das Entwicklungsprojekt ist mit drei konkreten Arbeitsaufträgen verknüpft:

Erprobung eines Formats zur Berücksichtigung und Weiterentwicklung der MGH in der Sozialplanung.

Untersuchung dessen, welche Voraussetzungen vorliegen müssen und wie intergenerative soziale Zentren (MGH) strukturell und inhaltlich aufgestellt sein müssen, damit sie Eingang in die sozialräumliche Planung finden können.  


Prüfung, bei welchen regelfinanzierten Angeboten und Leistungen des Sozialrechts MGH eine Bündelungsfunktion im Sozialraum wahrnehmen können.

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Ansprechpartner/innen im ISS:

Anne Stahlmann: anne.stahlmann@iss-ffm.de

Auftraggeber:

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

Projektpartner:

Prof. em. Ullrich Gintzel (EHS Dresden), Dr. Thomas Drößler (EHS Dresden, Interessenverbund sächsischer MGH e.V.

Projektlaufzeit:

10/2015 bis 12/2016




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