Interessenverbund sächsischer MGH e.V.

 

MGH in Sachsen

Als Orte des Austauschs zwischen den Generationen führen die Mehrgenerationenhäuser Angebote unter einem Dach zusammen, die anderenorts von Kindergärten, Jugendclubs, Seniorentreffs und vielen anderen Einrichtungen angeboten werden. Die bedarfsorientierte Vielfalt der Angebote steht ebenso im Mittelpunkt wie die regionalen Besonderheiten der Häuser.

In Sachsen existieren aktuell 34 Mehrgenerationenhäuser, die nach den Grundsätzen des Bundesprogramms arbeiten. Durchschnittlich hat jedes Haus 24 Angebote für alle Altersgruppen, die vom offenen Nachbarschafts-Café über die Lesestube mit Internetanschluss bis zur Agentur für Haushaltsdienstleistungen reichen. 3304 Menschen besuchen pro Tag ein sächsisches MGH.

Mit 62 Prozent arbeiten über die Hälfte der Mehrgenerationenhäuser in ländlichen Gebieten oder Kleinstädten und unterstützen hier mit ihren Angeboten die örtliche Infrastruktur. Die übrigen Häuser, 38 Prozent, sind in mittelgroßen oder Großstädten angesiedelt.

Zentrale Anlaufstelle in den Mehrgenerationenhäusern ist der Offene Treff. Er ist erste Anlaufstelle, Begegnungsort und Anbieter niedrigschwelliger Beratung. Die meisten offenen Treffs bieten Frühstück, Mittagstisch und Kaffee und Kuchen an.

Sachsenweit bringen sich über 1000 freiwillig Aktive in das Programm der Häuser ein. In jedem Mehrgenerationenhaus arbeiten durchschnittlich 24 Freiwillige. Das zeigt, dass Mehrgenerationenhäuser ein Erfolgsmodell für freiwilliges Engagement sind. Insgesamt besteht das durchschnittliche Team eines sächsischen MGH aus gut 40 Mitarbeitenden in einem guten Mischungsverhältnis aus Haupt- und Ehrenamt, Fachkenntnis und Laienkompetenz.

Beeindruckend ist auch der Auf- und Ausbau von Netzwerken durch die Mehrgenerationenhäuser. Durchschnittlich verfügt jedes sächsische Haus über 88 Kooperationspartner – von der Kommune über Bildungseinrichtungen, Wirtschaftsunternehmen, soziale Akteure bis hin zu Krankenkassen und Wohnungsgesellschaften.


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